Friedrich Werthmann, 1972

An der zentralen Wegachse des Campus befindet sich seit 1972 das Werk „Endiadioin“. Die drehbare Scheibe besitzt zwei Seiten – eine glatte, reflektierende und eine mit Metallstücken durchbrochene, halboffene Seite.

Trotz ihrer verschiedenen Beschaffenheiten bilden beide konvexe Seiten zusammen eine Scheibe, eine Einheit. Namensgebend für diese Skulptur ist das Sprachmittel des „Hendiadyoin“, welches zwei ähnliche Wörter zu einer Metapher zusammenschließt („Feuer und Flamme“ oder „Gesund und Munter“). In der Skulptur werden nur mit Formen das Prinzip des Hendiadyoin illustriert. Ein Lichtspiel, welches sich mit dem Standpunkt des Betrachters verändert, reflektiert auf unterschiedliche Weise das Licht und die Umgebung. Eine räumliche Kommunikation mit dem Werk begleitet jeden Besucher des Campus.

Rampe zur Brücke über die Universitätsstraße

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