Christián Salineros, 2006

Zehn Zentimeter breite und nur wenige Millimeter starke Stahlstreifen formen neben der Bibliothek ein beinahe schwebendes Objekt. Geformt wird daraus ein durchlässiges, voluminöses und organisch anmutendes Objekt, bei dem die Assoziation zu einem Ei oder einer Niere nicht weit entfernt liegt.

Nur ein ebenso luftig gestalteter Fuß trägt die Konstruktion, sodass der schwebende Eindruck entsteht. Die Streben sind poliert und spiegeln die Umgebung des Kunstwerkes wieder. Der chilenische Künstler Christián Salineros verbindet hier die Konstruktionsweise von chilenischem Kunsthandwerk, wie dem Korbgeflecht, mit modernen Materialien. Das Objekt vereint in sich den eigentlichen Kontrast aus dem harten Material Stahl und einer luftigen, leichten Gestaltung. Salineros beschäftigt in seinen Arbeiten auch das Zusammenspiel von Material, Form und Umgebung. Eingebettet in eine Durchgangssituation zwischen Natur und Architektur schwebt die Figur und wird dort ganz natürlich vom Betrachter vorgefunden.

Zwischen der Universitätsbibliothek und Gebäudegruppe 25

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